16. Juli 2018
Das Wohnungseigentumsgesetz ist mit seinen nur 54 Paragraphen auf 22 Seiten ein vergleichsweise schlankes Gesetz. In der Praxis führt das dazu, dass viele Streitigkeiten vor Gericht entschieden werden (müssen). So auch vor einigen Wochen als der BGH ein Urteil fällte, dass vielen Eigentümergemeinschaften von Altbauten nicht gefallen dürfte.
11. Juni 2018
In einer WEG kommen Menschen mit unterschiedlichen Interessen und Charakteren zusammen und müssen eine gemeinsame Linie finden. Das ist nicht einfach und wird oft auf Kosten von anderen, z.B. Handwerkern, ausgetragen. Diese sind allerdings aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage in der guten Position, nicht jeden Auftrag annehmen zu müssen. Im schlimmsten Fall werden so dringend erforderliche Reparaturen so verzögert, dass Folgeschäden entstehen und die Gesamtkosten am Ende wesentlich höher sind.
07. Mai 2018
Wohnungseigentum als Kapitalanlage – selbst verwalten oder nicht? An dieser Stelle kommt zunächst unsere Lieblingsantwort: „Kommt darauf an!“ Eine Sondereigentumsverwaltung kann für manchen Eigentümer sehr sinnvoll sein, ist aber möglicherweise für andere Eigentümer überflüssig. Auch hier lohnt es sich, genau hinzuschauen.
04. April 2018
Wohnen wird teurer. Das ist keine neue Erkenntnis und gilt für sämtliche Bereiche des Wohnens: Mieten, Kaufpreise, Energieversorgung, Reparaturen etc.. Auch die Preise der Hausverwaltungen steigen. Und das mit gutem Grund: die Anforderungen werden komplexer und sogar vermeintlich einfache Aufgaben, wie z.B. die Einholung von 3 Angeboten für eine kleine Baumaßnahme sind mittlerweile oft sehr zeitaufwändig.
02. März 2018
In den §§ 20 - 29 WEG finden sich sämtliche Regelungen zur Verwaltung von Wohnungseigentum. Was sich auf 6 Seiten mehr oder weniger verständlich liest, ist in der Praxis nicht immer so einfach. In großen Liegenschaften werden alle Aufgaben der Verwaltung an einen professionellen Hausverwalter delegiert. Aber auch ein Gebäude mit nur 2 Einheiten kann gemäß WEG aufgeteilt sein. Da erscheinen die Kosten für einen professionellen Verwalter oft unnötig oder überhöht.
17. Januar 2018
Wie werden wir in Zukunft wohnen? Diese Frage beschäftigt Zukunftsforscher und Architekten. Sicher ist, dass sich unsere Wohnkultur verändern und entwickeln wird, so wie sie es seit jeher tut. Und das ist gut so. Wenn man mal darüber nachdenkt, kommt man schnell darauf, dass es noch nicht lange her ist, dass große Familien in winzigen Wohnungen zusammengelebt haben, selbstverständlich mit Toilette im Hof und Badetag für alle am Samstag im Waschzuber in der Küche oder im örtlichen Stadtbad.
05. Dezember 2017
Die jährliche Betriebskostenabrechnung ist oft ein leidiges Thema für alle Beteiligten. Der Vermieter möchte möglichst viele Kosten auf den Mieter umlegen, der Mieter fühlt sich schnell übervorteilt. Und oft müssen Streitfälle vor Gericht entschieden werden. So sind die Regelungen zu den Fristen mittlerweile eindeutig.
09. November 2017
Im Oktober war es wieder soweit: Über 400 Gründerinnen und Unternehmerinnen trafen sich in der IHK Frankfurt zum Hessischen Unternehmerinnentag mit dem Titel „Pioniergeist: Chancen durch Veränderungen“ – und Christiane Seelen und ich waren dabei. Hier finden Sie den Bericht zum Tage:
10. Oktober 2017
In Ihrer Gegend wird eine tolle Doppelhaushälfte angeboten, die perfekt zu Ihren Wünschen passt? Vielleicht ist es ein Neubau in ruhiger Lage mit guter Verkehrsanbindung und genügend Platz für die Familie. Sogar der Preis ist akzeptabel? Wir empfehlen vor dem Kauf genau hinzuschauen. Es könnte sich aus rechtlicher Sicht um eine Wohnung handeln. Das ist nicht generell schlecht, aber man sollte sich vorher über die Folgen im Klaren sein. Nur so schützen Sie sich vor Überraschungen.
17. August 2017
Den meisten Kunden ist es vermutlich gar nicht bewusst: Das Thema „Qualifikation und Zuverlässigkeit“ ist in der Immobilienverwalterbranche ein heiß diskutiertes Thema. Für viele Branchenmitglieder ist es völlig unverständlich, dass der Beruf des Immobilienverwalters für jeden offen ist. So war der Weg bisher frei für schwarze Schafe, die zum teils schlechten Ruf der Branche einiges beigetragen haben. Das wird sich in naher Zukunft ändern.

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